#37 Wie du deine emotionale Erschöpfung verstehen und auflösen kannst

Die Welt im Außen ist aktuell ja ein bisschen crazy,- es passieren Sachen, mit denen wir so niemals gerechnet haben, wir sind überfordert mit dieser Ungewissheit –wir sind es leid Dinge nicht planen zu können und an manchen Tagen haben wir überhaupt keine Idee, wie wir weitermachen sollen, weil wir so erschöpft sind, dass sowohl unser Körper als auch unser Kopf sagt: Wir können nicht mehr. Zumindest geht es mir aktuell so – und deswegen möchte die heutige Podcastfolge gerne nutzen, um mit dir über ein für mich aktuell sehr präsentes Thema zu sprechen, und zwar: emotionale Erschöpfung.

Zum einen werde ich dir heute viel von mir und meiner aktuellen Gefühlslage erzählen, zum anderen möchte ich dir erklären wie du für dich herausfinden kannst, woher deine emotionale Erschöpfung kommt und wie sie sich sowohl körperlich als auch psychisch ausdrückt. Und dann werden wir heute auch darüber sprechen, was du machen kannst und was ich mache, um mit dieser emotionalen Erschöpfung umzugehen und wie du es zukünftig schaffen kannst, dass du weniger emotional erschöpft bist.

Ich habe schon seit einigen Wochen das Gefühl, dass ich sehr wenig Energie habe um bestimmte Aufgaben zu erledigen, zeitweise bin Mittags schon so müde, dass ich mich hinlegen muss, weil ich kaum die Augen offen halten kann geschweige denn, mich in irgendeiner Form auf meine Arbeit konzentrieren kann. Und ich auf der anderen Seite gerade in so viele neue Projekte involviert bin, dass es mir unglaublich schwerfällt mich zurückzuziehen und mir diese Zeit zu nehmen, die mein Körper und Geist eigentlich braucht.

Auf der anderen Seite, sind wir gerade alle in einer absoluten Ausnahmesituation, in der eigentlich niemand wirklich weiß, welches der richtige Weg ist. Und ich glaube, das ist auch ein wichtiger Punkt, der zu dieser emotionalen Erschöpfung beiträgt, weil wir uns eigentlich wünschen würden, dass wir einen festen Zeitrahmen gesteckt bekommen, ab dem das Leben quasi wieder „normal“ weitergeht, weil man dann das Gefühl hat diese Situation besser aushalten zu können.

Aber aktuell hängen wir alle in der Schwebe ohne wirklich zu wissen, wie lange noch. Und das führt dazu, dass unsere Psyche und mentale Stärke unglaublich massiv strapaziert wird – weil wir überhaupt kein Gefühl dafür haben, wann wir unsere gewohnte Normalität zurückbekommen. Und das ist sehr Kräfte zehrend und erschöpfend. Und das ist bei jeder Situation so, die schwierig ist und uns unendlich erscheint.

Meine emotionale Erschöpfung setzt sich aktuell aus diesen beiden Bausteinen zusammen. Zum einen, die Tatsache, dass ich privat sehr viel zu tun habe, quasi zwei Jobs parallel mache, diese Verantwortung trage, Menschen bei dem Weg aus ihrer Erkrankung zu begleiten und zu unterstützen – zusätzlich ist in diesem Jahr freundschaftlich und partnerschaftlich viel passiert, das mich einfach erschöpft hat. Der andere Baustein ist die Situation im Außen, diese Unsicherheit, diese Unplanbarkeit und natürlich auch zeitweise Ängste, die durch Corona ausgelöst wurden.

Ich selbst bin ein Mensch, der unglaublich gerne plant, Termine, To-dos, Aufgaben, Urlaube. Mein ganzes Leben war immer durchgeplant. Und das hat dazu geführt, dass ich unglaublich wenig Raum für Spontanität hatte. Sei es nur Auszuschlafen oder kurzfristig mal ein Wochenende irgendwo hinzufahren. Warum ist das so? Weil Struktur und Planung uns Sicherheit gibt. Gerade in unserer modernen Welt, in der wir oft das Gefühl haben, kaum bis gar keinen Einfluss nehmen zu können gibt uns ein Plan Halt. Weil wir dadurch etwas haben, an dem wir uns orientieren können und das uns eine Richtung vorgibt.

Zusätzlich ist es so, dass diese emotionale Erschöpfung auch dadurch befeuert wird, dass wir nicht wissen, wann wir uns das nächste Mal wirklich erholen können.

Und damit meine ich: Urlaub. Reisen. Wegfahren. Den Kopf freikriegen. Ich weiß nicht, ob dir das ähnlich geht, aber schon allein die Vorfreude auf deine Reise kann dafür sorgen, dass du mit dem Stress in deiner aktuellen Situation viel besser umgehen kannst. Das gilt für alle Anlässe oder Events, auf die wir uns freuen können – weil wir wiederum eine Sicherheit haben, dass dieser Stress zeitlich begrenzt ist und irgendwann vorbei sein wird.

Bei mir ist Weihnachten auch immer ein Anlass gewesen, auf den ich mich gefreut habe. Oft war ich in Spanien bei meiner Familie, ich habe da nicht nur Sonne getankt, sondern auch wirklich Quality Time verbracht und dieses Jahr ist es halt einfach alles anders. Und das ist verdammt schwer und traurig. Ich habe meinen Vater dieses Jahr nur einmal gesehen. Und ich war bis vor einigen Monaten fest davon überzeugt, dass ich diesen Winter Weihnachten dort verbringen werden. Und als ich mich dann aufgrund der aktuellen Situation dazu entschieden habe, das abzusagen, bin ich wirklich ein emotionales Loch gefallen, weil es jetzt eben keine Reise und „geplante Erholung“ mehr gibt, auf die ich freuen kann.

Das heißt, die Ausgangssituation ist: Wir stehen unter einem enormen inneren Druck und haben kein Ventil um diese Spannung abzubauen und gleichzeitig keine Perspektive unsere Batterien zeitnah wieder aufzuladen. Wir laufen einen Marathon ohne zu wissen, wann die nächste Wasserstation kommt und wie weit es noch bis zum Ziel ist.

Und das ist auch vergleichbar mit dem Heilungsweg der Essstörung. Weil auch dieser Weg einer ist, von dem wir nicht wissen, wann wir ankommen. Ich hatte selber so viel mit Zweifeln zu kämpfen, weil ich nie diese Gewissheit hatte, dass es irgendwann vorbei ist.

Ich weiß, woher diese emotionale Erschöpfung bei mir kommt, weil ich mich sehr viel mit mir selber beschäftige und mich reflektiere und hinterfrage – aber das ist tatsächlich auch der erste Schritt. Wahrzunehmen: In was für einer Situation bin ich eigentlich? Sowohl gesellschaftlich, als auch privat. Welche Entscheidungen beschäftigen mich? Befinde ich mich vielleicht gerade an einer wichtigen Weggabelung meines Lebenswegs? Welche Ängste habe ich? Welche persönlichen Themen fordern mich aktuell?

Wir sind oft so involviert und gestresst, dass wir den Blick dafür verlieren, wo wir eigentlich im Leben stehen. Wenn du nicht weißt, wo du im Leben stehst und was beschäftigt, dann bist du die ganze Zeit nur dabei zu reagieren. Auf Herausforderungen, Menschen, Probleme, aber du hast nicht die Möglichkeit aktiv zu agieren und dein Leben und dein Alltag in die Richtung zu lenken, die du für dich brauchst um emotional ausgeglichen zu sein.

Das ist quasi so, als wenn du in einem Boot sitzt, das ein Leck hat und du ständig dabei bist, mit einem Eimer das Wasser herauszuschöpfen, damit du nicht untergehst. Während du reagierst und deinen Eimer immer wieder füllst, wirst du keine Zeit haben, das Boot in die Richtung zu lenken, in die du fahren willst.

Wie bei jedem Problem oder jeder Verhaltensänderung ist der erste Step: Wahrzunehmen was ist. Und zwar ohne das zu bewerten und einzuordnen und das ist gar nicht so einfach, weil wir in einer Gesellschaft leben, die so leistungsorientiert ist, dass es oft schwerfällt sich einzugestehen, dass man eigentlich am Limit ist. Warum ist das so? Weil es vielleicht Mitmenschen gibt, die mit diesem Stresslevel noch einigermaßen gut klarkommen, die aber dafür in anderen Bereichen viel sensibler sind. Hör auf dich mit anderen zu vergleichen. Es geht darum, wie es DIR damit geht, ob DU damit klarkommst.

Wahrnehmen was ist. Ich mache das in Form von regelmäßiger Mediation und Journaling – zu beiden Themen habe ich auch schon eigene Podcastfolgen aufgenommen, die du dir gerne anhören kannst, wenn du noch nicht richtig weißt, was dir dabei helfen kann, in Kontakt mit dir selber zu kommen.

Oder du nimmst dir einfach mal einen Abend Zeit, ohne Handy ohne Ablenkung um jeden Bereich deines Lebens einmal durchzugehen und dich zu fragen: Wie geht es mir damit? Wie geht’s mir in der Beziehung in der ich gerade bin, oder vielleicht auch nicht bin? Wie geht’s mir mit meinem Job? Welche Rolle nehme ich in meiner Familie ein? Welche Zukunftsängste habe ich? Welche Themen aus der Vergangenheit beschäftigen mich vielleicht?

Manchmal ist es auch so, dass die persönlichen Gründe für emotionale Erschöpfung daher kommen, dass du nicht wirklich du selbst sein kannst. Sich zu verstellen und dieses Bild nach Außen aufrechtzuerhalten, kostet unglaublich viel Kraft. Vielleicht ist es auch so, dass du versuchst diese Schwäche wegzudrücken und das ist der Grund warum so unglaublich erschöpft bist.

Denn der nächste Schritt um emotionale Erschöpfung aufzulösen, das Anzuerkennen. Sich selbst einzugestehen: Ich kann nicht mehr. Und das ist mir alles gerade zu viel.

Ich kenne so viele Menschen, einschließlich mir selbst, die sich das nur sehr schwer eingestehen können. Die dann noch eine Aufgabe, noch ein Projekt, noch eine Verabredung machen, obwohl sie eigentlich sehr erschöpft sind. Die eigene emotionale Erschöpfung anzuerkennen ist ein unglaublich wichtig, um sie aufzulösen.

Es kann auch helfen auf körperliche Signale zu achten um deine eigene Erschöpfung wirklich wahrnehmen zu können.

Denn unser Körper ist in ganz vielen Fällen ein Spiegel unserer Seele. Und wenn es uns seelisch nicht gut geht, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich das auch körperlich äußert.

Ich habe besonders in den letzten Wochen festgestellt, dass meine Haut ziemlich schlecht geworden ist, normalerweise habe ich immer mal wieder Pickel, aber aktuell ist das einfach eine absolute Katastrophe. Ich habe eine Entzündung nach der anderen, die Haut verheilt sehr schlecht und ich bin derzeit einfach wirklich unglücklich, wenn ich ungeschminkt bin. Und so kenne ich mich gar nicht.

Dazu kommt, dass ich nicht aufhören kann zu drücken, zu pulen, den Schorf abzukratzen und mich selber dabei erwische, dass ich in meinem Gesicht rumdrücke, obwohl ich einfach mal die Finger davon lassen sollte, damit das abheilen kann.

Das ist auch eine Form Stress abzubauen, der ein Grund für meine emotionale Erschöpfung ist. Es kann also auch sein, dass du so wie ich auf die Symptome deiner emotionalen Erschöpfung zusätzlich noch ungünstig reagierst, was natürlich noch mehr Stress produziert.

Vielleicht äußert sich deine emotionale Erschöpfung nicht in Form von Pickeln, aber möglicherweise hast du extreme Schlafstörungen, Verdauungsprobleme oder Haarausfall.

Vielleicht hast du diese körperlichen Anzeichen noch gar nicht mit deiner aktuellen inneren Stimmung in Verbindung gebracht, aber es gibt immer eine Verbindung zwischen deinem Körper und deinem Geist. Und deswegen ist es so wichtig aufmerksam zu sein. Sich selber zu beobachten – sowohl innerlich, als auch äußerlich.

Emotionale Erschöpfung anzuerkennen, bedeutet sie zuzulassen. Zum Beispiel in Form von Weinen. Weinen ist so eine einzigartige Möglichkeit um blockierte Emotionen loszulassen. Wenn du deine eigene Erschöpfung allerdings so sehr unterdrückst, kann es sein, dass es dir zunächst schwerfällt mit deinen negativen Emotionen in Kontakt zu treten.

 

Yoga kann dir dabei helfen, diese im Körper festgesetzten Emotionen zu lösen. Weil wir besonders im Bereich des Brustkorbs aber auch der Leisten psychisch loslassen können, wenn wir uns physisch öffnen – und deswegen kann es gut sein, dass du nach dem Yoga anfangen musst zu weinen – bei mir ist das tatsächlich relativ häufig so – versuche das nicht zu unterdrücken, auch wenn es sich im ersten Moment vielleicht komisch anfühlt. Weinen kann so eine Befreiung sein und ist übrigens auch der Beweis, dass sich Emotionen körperlich äußern können. In Form von Tränen, oder auch in Form von Bauchschmerzen oder eben Hautproblemen.

Erschöpfung zulassen. Besonders wenn du das Gefühl hast, dass du für andere stark sein musst. Für deinen Partner, deine Familie, deine Kinder. Wenn du deine eigene emotionale Erschöpfung nicht zulässt, dann wird sie dich unterschwellig immer begleiten und dafür sorgen, dass du nicht so für andere Menschen da sein kannst, wie du das eigentlich möchtest.

Allein die Tatsache, sich selber einzugestehen, dass man Schwäche zulassen darf, kann dir dabei helfen, dass deine emotionale Erschöpfung abnimmt, weil du die ganze Zeit so dagegen gekämpft hast und das zusätzlich Energie kostet.

Also, als Erstes geht es darum deine Erschöpfung wahrzunehmen, zu hinterfragen und zu spüren, woher sie kommt und ihr dann wirklich den Raum zu geben, den sie braucht. Ich weiß, dass es viele Menschen gibt, die aufgrund der aktuellen Situation sehr wenig Raum für sich haben sowohl psychisch als auch körperlich – weil Kinder zu Hause unterrichtet werden und gleichzeitig noch im Home-Office gearbeitet werden muss und der Partner auch da ist – aber besonders dann, kann es auch einfach helfen, sich im Bett abends ein trauriges Lied anzuhören und einfach mal alles raus zu weinen. Und ich verspreche dir, dass sich die Situation danach nicht mehr so unüberwindbar anfühlt.

Wie du vielleicht weißt, bin ich ein großer Fan davon erst einmal die Ausgangssituation wahrzunehmen – aber du kannst und musst natürlich auch – und das ist ganz wichtig aktiv etwas dafür tun, damit du weniger emotional erschöpft bist und du deine Batterien wieder aufladen kannst.

Als ich ungefähr 8 Jahre alt war, erinnere ich mich, dass wir auf einer Autofahrt nachts eine Panne hatten und irgendwo im Nirgendwo hinter der Leitplanke auf den ADAC gewartet haben. Und ich habe meine Mutter ständig gefragt: "Wie lange dauert das noch? Wann können wir endlich weiter fahren? " Und meine Mutter wusste die Antwort nicht, was zur Folge hatte, dass mir diese Situation ewig lang vorkam, obwohl es im Endeffekt vielleicht knapp 2 Stunden waren.

Weil ich mich natürlich so auf dieses Warten konzentriert habe, dass ich diese Zeit bis wir weiterfahren konnten, für mich gar nicht anders genutzt habe.
Und das ist das Erste, was ich dir mitgeben möchte, um mit deiner emotionalen Erschöpfung besser umzugehen.

Du musst anfangen, dich im Kopf damit anzufreunden, dass diese Situation, die jetzt gerade ist , möglicherweise für immer so bleibt - was wahrscheinlich nicht zutrifft - aber dadurch, dass du das was jetzt ist, als eine Art neue Realität erkennst, hörst du damit auf, darauf zu warten, dass es anders wird. Und somit hast du viel mehr Energie und Ressourcen zur Verfügung.

Im Grunde genommen, ist das ein sehr spiritueller Ansatz, der mir sehr dabei geholfen hat, diese Situation besser zu akzeptieren, weil es auch darum geht, sich von dieser Struktur freizumachen. Du musst nicht durchhalten bis diese Pandemie vorbei ist, sondern du kannst jetzt aktiv was dafür tun, damit es dir besser geht.

Und das ist ein ganz wichtiger Punkt: Du musst etwas dafür tun. Von allein wird diese emotionale Erschöpfung nicht oder nur sehr schwer weggehen.

Wenn du dir also die Frage gestellt hast: Woher kommt meine emotionale Erschöpfung? Dann hast du möglicherweise schon einen Teil der Antwort, wie du zukünftig für dich besser damit umgehen kannst.

Bei mir ist das zum Beispiel, dass ich nur noch zu festen Zeiten die Nachrichten bei Instagram oder in meinem Oonamaste-Posteingang lese, weil ich es sonst nur schwer schaffe mich abzugrenzen und ständig sehe, was ich noch alles machen muss.

Das braucht Übung, aber letztendlich hilft es dir dabei diese emotionale Erschöpfung zukünftig zu reduzieren. Natürlich kannst du auch unabhängig von dem Auslöser deiner emotionalen Erschöpfung, etwas machen, damit es dir besser geht.

Und zwar gibt es eine Methode, die relativ einfach umsetzbar ist, besonders wenn dir in Momenten der emotionalen Erschöpfung die Motivation oder Kreativität fehlt. Und zwar ist das die Liste der 10 beziehungsweise 11 Dinge.

Ich habe schon in einer früheren Podcastfolge, ich glaube es war das Interview mit Shirley Hartlage, der Psychotherapeutin und Beraterin bei Waage e.V über diese Liste gesprochen.

Das Prinzip ist eigentlich sehr einfach. Du überlegst dir 11 Dinge, die dir sowohl körperlich als psychisch wirklich guttun. Bei denen du das Gefühl hast, entspannen zu können, die dafür sorgen, dass du den Kopf frei kriegst und die dir dabei helfen diese emotionale Erschöpfung loszulassen.

Und diese 11 Dinge schreibst du dann auf kleine Zettel, faltest die Zettel zusammen und tust sie in ein Einweckglas. Und immer dann, wenn du merkst, dass du emotional erschöpft bist, oder dass du schlechte Laune hast oder es dir einfach irgendwie nicht so gut geht, nimmst du einen Zettel aus diesem Glas und machst ohne lang darüber nachzudenken, genau das was auf dem Zettel steht.

Auch wenn es sich in dem Moment vielleicht komisch anfühlt oder du das Gefühl hast, dafür keine Zeit zu haben. Do it. Das ist der Trick an diesem Glas, dass du nicht lange darüber nachdenken musst, sondern es einfach machst.

In der Vorbereitung auf diese Podcastfolge habe ich dich via Instagram gefragt was dir ganz persönlich hilft, wenn du emotional oder seelisch erschöpft bist.

 

Und ich finde, dass wir uns die letzten 11 Tage im Jahr – also ab morgen vom 21.12 meinem Geburtstag, bis zum 31.12. Silvester richtig, richtig schön machen. Und, dass wir jeden Tag einen Zettel aus unserem Glas ziehen und ohne groß zu überlegen, das machen, was auf diesem Zettel steht. Natürlich kannst du 20 oder 30 Dinge aufschreiben.

Du kannst dir diese Aktivitäten ganz individuell und nach deinen persönlichen Wünschen zusammenstellen oder du guckst welche 11 Dinge ich mir zusammengestellt habe und machst die gleichen Zettel, die ich mache – alle Informationen dazu teile ich ab morgen auf Instagram – schau da gerne vorbei und dann freue ich mich, wenn wir gemeinsam dieses Jahr wirklich noch einmal richtig positiv aufladen, unsere Batterien rechargen und dann mit dieser Energie ins neue Jahr starten.

Ich wünsche dir schon jetzt ein wundervolles Weihnachtsfest, lass dich nicht stressen, lass dich nicht verrückt machen von äußeren Erwartungen und vor allem erinnere dich immer daran, dass alles aus einem bestimmten Grund passiert und dass das Leben nicht gegen dich ist, auch wenn es sich manchmal so anfühlt.

Wir hören uns das nächste Mal am 03. Januar 2021 – komm gut ins neue Jahr und ich freue mich, wenn wir uns bei der nächsten Podcastfolge wiederhören.

Alles Liebe,
deine Oona

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