#38 Jahresrückblick und Zukunftsvisionen: Wie Reflexion und Visualisierung dein Leben verändern können

Herzlich willkommen zu der ersten Podcastfolge im neuen Jahr 2021. Ich freue mich total darauf mit dir in dieses Jahr zu gehen, zu gucken, was wir erleben werden und einfach neugierig zu bleiben auf das was kommt. Ohne Angst vor falschen Entscheidungen zu haben oder sich selber kleinzuhalten. Denn dieses Jahr, was jetzt kommt, bietet so viele Möglichkeiten, so viele neue Entdeckungen, sowohl um dich herum, als auch in dir.

Und deswegen würde ich die heutige Podcastfolge gerne nutzen um mit dir eine kleine, imaginäre Zeitreise zu machen.

Sowohl in die Vergangenheit, als auch in die Zukunft. Ich möchte mir gemeinsam mit dir das vergangene Jahr angucken und einfach mal schauen, was sich in diesem Jahr für dich verändert hat. Was hast du für dich erkannt, was waren die großen Stolpersteine, worauf bist du auch stolz?

Und dann, möchte ich, dass wir, auf der anderen Seite uns das Jahr 2021 – also das, was jetzt gerade begonnen hat – wie ein leeres Blatt vorstellen, auf dem alles geschrieben werden kann. Um dieses Alles zu definieren, musst du dir nur einmal überlegen, was für Dinge sich verändert haben oder wahr geworden sind, die du nie aber niemals für möglich gehalten hast Anfang des Jahres für möglich gehalten hast. Alles ist möglich. Du hast alle Entscheidungsmöglichkeiten.

Und es ist so schön, sich das einfach mal vor Augen zu führen und wirklich aufzuschreiben und Dinge zu manifestieren.

Natürlich habe ich mir diese Technik nicht selber ausgedacht, es gibt diverse Coaches und Speaker, die das genau so schon viel früher verwendet haben. Zum Beispiel Laura Seiler, aber auch Tobias Beck – und es geht auch gar nicht darum, dass ich sage: „Du musst es so machen“, sondern ich möchte dir damit sagen: „So mache ich das.“

Vielleicht ist es so, dass du schon einmal über einen Jahresrückblick nachgedacht hast, aber nicht so richtig wusstest wie du anfangen sollst oder dir dann am Ende des Jahres schlichtweg die Zeit gefehlt hat. Vielleicht ist es auch so, dass du das Gefühl hast, dass dieses Jahr so furchtbar war, dass du dich überhaupt nicht daran erinnerst möchtest. Aber ich verspreche es dir, dass es definitiv etwas Positives gibt.

Wenn du bereit bist, dich darauf einzulassen, dann ist diese Podcastfolge genau richtig für dich, denn du kannst jetzt diese Zeit mit mir gemeinsam nutzen, um genau das zu machen. Musst du natürlich nicht. Du kannst auch einfach erst einmal zuhören und gucken, welche Gedanken dir zu den einzelnen Fragen kommen. Und manchmal reicht das schon. Oder du merkst nach dem ersten Mal hören, dass du doch Lust hast deine Antworten aufzuschreiben und hörst die Podcastfolge dann einfach nochmal.

Grundsätzlich ist dieses Aufschreiben von Wünschen oder Visualisierungen bestimmter Dinge besonders für deine Zukunftsvision sehr hilfreich. Weil dieser Manifestationsprozess, also den Gedanken in dir zu verankern, sodass er Realität wird, eben nur stattfindet, wenn du das wirklich spüren kannst und dafür musst du es schreiben, sprechen, fühlen und vor allem immer wieder sehen.

Aber, das ist und bleibt hier natürlich eine Freiwilligenveranstaltung – jeder wie er kann und möchte. Also hol’ dir gerne einen Stift und ein Notizbüchlein, oder halt auch nicht. Such dir einen gemütlichen Ort, vielleicht möchtest du auch Spazierengehen dabei. Mach es wirklich so, dass es sich für gut anfühlt, das ist das wichtigste.

Und als Erstes möchte ich mit dir 12 Monate zurückreisen, Anfang Januar 2020. Kannst du dich noch erinnern, wie du dich gefühlt hast? Wie war deine innere Situation? In welcher äußeren Situation hast du dich befunden? Und da kann es auch total helfen, wenn du dir einfach mal dein Handy nimmst und sofern du diese Bilder noch hast, bis Januar 2020 zurück scrollst und einfach mal guckst, welche Erinnerungen, diese Bilder in dir hervorrufen. Wie ging es dir? Vor welchen Herausforderungen standst du zum damaligen Zeitpunkt?

Wenn ich mir diese Bilder angucke, dann kommen da sofort so viele Emotionen. Ich war damals sehr hin- und hergerissen, zwischen meinem Verstand und dem, was mir meine Intuition gesagt hat – ich war komplett lost Anfang Januar. Und ich hätte mir zum damaligen Zeitpunkt niemals vorstellen können, dass ich Ende des Jahres da stehen könnte, wo ich jetzt bin. Niemals.

Und vielleicht geht es dir ähnlich, dass du wie ich auch erkennst, wie viel sich in diesem Jahr verändert hat und wie du als Person unglaublich gewachsen bist.

Das Interessante ist ja, dass ich zum Beispiel im Januar, aber auch viel später so Angst hatte, falsche Entscheidungen zu treffen und sich im Endeffekt herausgestellt hat, dass alles genau richtig ist, so wie es ist. Und, dass ich es jetzt nicht anders machen würde.

Was hat sich für mich in diesem Jahr verändert? Was hätte ich nicht geglaubt, wenn mir jemand das vor einem Jahr vorausgesagt hätte?

Und du kannst entweder anhand deiner Fotos und Notizen durch die einzelnen Monate des Jahres gehen, oder du stellst dir selbst diese Fragen und guckst einfach mal welche Gedanken auftauchen und welche Wege sie gehen. Wichtig ist, dass du dir für die Antworten der Fragen wirklich Zeit nimmst, weil es dauern kann Erinnerungen im Kopf wieder aufleben zu lassen. Gib’ dir diese Zeit. Nimm’ dir diesen Raum für dich.

Welche wirklich großen Probleme oder Herausforderungen sind mir in diesem Jahr begegnet? Welche Sorgen, Ängste hatte ich, die sich als unbegründet herausgestellt haben? Und gibt es etwas, dass ich vielleicht mit meinem heutigen Wissen anders machen würde?

In welchem Moment war ich besonders glücklich? Und in welchem vielleicht auch besonders unglücklich? Gibt es etwas, das ich gelernt habe? Was habe ich für mich erkannt und gibt es Dinge, die ich vor einem Jahr vielleicht noch ganz anders gesehen hätte?

Bei welchen Herausforderungen musste ich mich wirklich überwinden? Und was fällt mir auch jetzt schon leichter als vor einem Jahr? Für mich ist das ganz klar der Ausdruck von negativen Gefühlen und die klare Kommunikation meiner Wünsche – das ist immer noch ein Thema, mit dem ich oft zu tun habe, aber dadurch wird es halt auch Stück für Stück leichter.

Gibt es vielleicht eine neue Fähigkeit, die ich in diesem Jahr erlangt habe? Oder irgendetwas das du wirklich zum ersten Mal gemacht habe? Welche Menschen haben dich in diesem Jahr begleitet? Und welcher von diesen Menschen hat dich besonders inspiriert oder motiviert?

Nimm’ dir einen Moment Zeit, um dich an diesen Menschen zu erinnern und ihm kurz gedanklich Danke zu Sagen. Danke, dass du mich in diesem Jahr begleitet hast, dass du an meiner Seite warst.

Natürlich kannst du auch mehr als einem Menschen danken – dann kannst du den Podcast kurz anhalten und dir wirklich die Zeit nehmen und hörst dann weiter, wenn du bereit bist.

Das kannst du übrigens mit allen Fragen machen, bei denen du das Gefühl hast noch mehr Zeit zu brauchen. Put me on pause und hör dann weiter, wenn du bereit bist.

Als ich durch meine Fotos dieses Jahres gescrollt habe, ist mir aufgefallen, wie viel ich in diesem Jahr geweint habe. Zum einen, weil wirklich viele Sachen passiert, die mich sehr traurig gemacht haben, aber auf der anderen Seite auch, weil ich mittlerweile so sehr im Kontakt mit meinen eigenen Gefühlen bin und ich das einfach rauslasse, wenn ich fühle, dass ich traurig oder berührt bin.

Aber ich bin einfach so unendlich stolz auf mich selber. Das berührt mich wirklich so sehr, dass ich eigentlich schon wieder anfangen könnte zu weinen, weil dieses Jahr für mich einfach so viel mit persönlichem Wachstum und Weiterentwicklung zu tun hatte. Und das ist nicht immer angenehm. Zu wachsen und sich zu entwickeln bedeutet, dass du die Grenze überschreiten musst, die sehr lange da war. Und das kann schmerzhaft sein, was es aber nicht weniger wichtig macht.

Und das manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mich dieses Jahr wie eine Vogelspinne oder Schlange aus meiner alten Haut befreit habe. Und das ist verdammt anstrengend. Gerade in diesem schwierigen Jahr, indem keine Möglichkeit hatten, uns von den wirklich essenziellen Themen und Baustellen, sowohl in unserem sozialen Umfeld als auch in uns, abzulenken. Dieses Jahr hat uns dazu gezwungen oder gedrängt wirklich hinzugucken.

Wo stehe ich eigentlich im Leben? Was möchte ich verändern? Und egal, ob du das schon für dich verändert hast oder vielleicht noch zögerst die finale Entscheidung zu treffen – allein die Tatsache, dass du das wahrnimmst, zeigt wie sehr du in diesem Jahr gewachsen bist.

Worauf bin ich stolz? Was hat mich stolz gemacht in diesem Jahr? Welche Erfolge hatte ich vielleicht auch? Es geht nicht darum sich mit anderen zu vergleichen oder sich mit ihnen zu messen, wenn es um Erfolg geht. Erfolg ist individuell. Erfolgserlebnisse sind ganz persönliche Erlebnisse. Hör auf dich mit anderen zu vergleichen. Wenn du dich, egal um was es geht, mit anderen vergleichst, vergiftest du dich innerlich. Es ist DEIN Weg. Es sind DEINE Herausforderungen. Es sind DEINE Ängste. Und es sind DEINE Erfolge. Scheiß doch darauf, wenn wieder jemand erzählt, was er alles Tolles geschafft – das mag ja sein, aber das schmälert deinen Erfolg nicht. Du darfst stolz auf dich sein und du hast auch allen Grund dazu.

Denn ein Mensch, der im vergangenen Jahr immer an deiner Seite war, bist du selber gewesen. Auch wenn es dir schwergefallen ist dich zu akzeptieren oder liebevoll mit dir umgehen – du bist noch da. Du bist hier. Du bist am Leben. Du hast dieses Jahr 2020 überlebt, auch wenn es sich vielleicht manchmal so angefühlt hat, als würdest du das niemals schaffen können und zusätzlich hörst gerade eine Podcastfolge zum Jahresrückblick, was bedeutet, dass du auch dazu bereit bist, dich mit dir selber auseinanderzusetzen, dich zu reflektieren und zu wachsen.

Und dafür kannst du dich auch einfach mal anerkennen. Du machst einen verdammt guten Job für dich. Trotz dieser schwierigen Zeit. Trotz dieser ganzen Stolpersteine, die das Leben dir dieses Jahr vielleicht in den Weg gelegt hat. Youre doing great.

Ich kann dir wirklich empfehlen, dir die Antworten zu Fragen aufzuschreiben und dir einfach die Zeit zu geben, um gedanklich noch einmal durch ein Jahr zu gehen und neugierig zu sein, auch wenn vielleicht nicht direkt eine Antwort kommt.

Ich habe meinen neuen Jahresrückblick in das gleiche Buch geschrieben, wie letztes Jahr und ich finde die Vorstellung total schön, dass ich irgendwann ein vollgeschriebenes Buch habe in dem meine ganzen Jahresrückblicke und Zukunftsvisionen gesammelt sind. Und in dem ich blättern und lesen kann, wenn ich mal nicht mehr weiter weiß, weil ich dann wirklich sehen kann, was ich alles schon geschafft habe. Ganz gleich, wie schwierig mir das Leben manchmal vorkommt.

Neben dem Rückblick des vergangenen Jahres schreibe ich in diesem Jahr auch wieder meine Vision für 2021 auf. Also das, was ich im neuen Jahr machen möchte, was ich ausprobieren möchte, was ich erreichen möchte, welche Ziele ich mir setze.

Und einer der Gründe, warum ich mich immer so ein bisschen gegen diese Visualisierung des kommenden Jahres gesträubt habe, war, dass das Leben nicht zu 100 % planbar ist. Spätestens nach diesem Jahr wissen wir alle, dass das Leben nicht planbar ist. Das stimmt. Aber das ist es nie. Sollen wir deswegen aufhören Träume zu haben oder uns Dinge zu wünschen?

Das Leben ist insofern nicht planbar, als dass wir nur in einem bestimmten Rahmen mitbestimmen können – allerdings ist dieser Rahmen oft deutlich größer als wir bisher vielleicht gedacht haben.

Denn eigentlich können wir verdammt viel bestimmen und planen. In erster Linie geht es dabei um Sachen, die unsere Einstellung betreffen, aber auch die Art und Weise wie wir uns fühlen wollen und wie wir auf das reagieren, dass uns im Leben begegnet. Mit welchem Mindset wir in dieses neue Jahr gehen.

Wenn ich jetzt plane am 16. Februar nach Costa Rica zu fliegen, dann kann es sein, dass das nicht funktioniert. Aber ich kann mir zum Beispiel auch vornehmen eine Reise an einen Ort zu machen, an dem ich vorher noch nie war. Und wo ich dann hinfahre, kann ich ja immer noch bestimmen. Aber es geht darum, dass du diese Reise in deinem Kopf, in deinen Gedanken verankerst, weil deine Handlungen und deine Aufmerksamkeit unterbewusst dieses Ziel ansteuern.

Ein anderer Grund, der mich davon abgehalten hat, meine Visionen aufzuschreiben, war, dass Pläne auch die Eigenschaft haben, mich unter Druck zu setzen. Ich habe selbst sehr lange keine Zukunftsvision für mich verfasst, weil ich das Gefühl hatte, dass ich versagt habe, wenn ich diese Vision nicht realisieren kann. Dazu kommt auch noch, dass mir oft viel zu viel vorgenommen habe, wodurch ich natürlich indirekt zu wenig Zeit hatte um mich wirklich auf die einzelnen Dinge zu konzentrieren und sie langfristig umzusetzen.

Um dich von deiner eigenen Zukunftsvision nicht stressen zu lassen, ist es essenziell, dass du verstehst, dass sich Pläne auch ändern dürfen. Wenn du im Laufe des Jahres feststellst, dass dieses Ziel, welches du dir Anfang des Jahres gesetzt hast, überhaupt nicht mehr zutrifft oder passt, dann kannst du das verändern.
Du kannst deine Wünsche und Visionen anpassen. Und es geht auch nicht darum, dass du einen Zeitplan festlegst, wann du welche Sache erreicht haben möchtest.

Bei deiner Zukunftsvision für 2021 geht es nicht darum starre To-dos festzulegen, die du nacheinander abarbeitest, sondern darum, dass du dir für das kommende Jahr selber eine Richtung gibst und einen Fokus setzt. Diese Visualisierung ist eher wie ein Scheinwerfer, der das Licht auf das richtet, was für dich im kommenden Jahr wichtig ist. Worauf möchte ich meine Aufmerksamkeit und Energie richten? Was möchte ich im kommenden Jahr loslassen?

Der dritte Grund, warum ich Angst vor der Visualisierung meiner Wünsche hatte, war die Tatsache, dass die Erwartungen an mich selber viel zu hoch sind. Und ich mir lange Zeit überhaupt nicht selbst erlaubt habe, wirklich groß zu träumen. Sich Dinge zu wünschen oder vorzustellen, die außerhalb meiner Komfortzone lagen. Also auch mal Wünsche auszuformulieren, die absolut riesig waren. Weil ich immer das Gefühl hatte, dass ich das ja „sowieso“ nicht schaffen werde oder dass das ja eigentlich gar nicht klappen kann.

Ich hatte auch in diesem Jahr einige Visionen und Wünsche, die nicht so funktioniert haben, wie ich das visualisiert habe. Aber dafür haben damit zusammenhängend andere tolle Dinge realisiert, von denen ich niemals geglaubt habe, dass sie möglich sind. Zum Beispiel, hatte ich eine bestimmte Hörerzahl für den Oonamaste-Podcast im Kopf, die ich nicht erreicht habe, – stattdessen, habe ich ein Kurzfilmprojekt für Arte aufgenommen, an einem Buchprojekt mitgewirkt, dass 2021 veröffentlicht wird und ein Interview mit einer großen deutschen Zeitschrift geführt.

Und im Endeffekt ist es eigentlich genau das, was ich mir gewünscht habe: Mehr Reichweite für den Podcast – nur, dass sich der Wunsch anders realisiert hat, als ursprünglich geplant. Manchmal hilft es also einen Schritt zurückzugehen und bei diesen eigentlichen Zielen und dem, was möglicherweise stattdessen passiert ist, einfach mal nach dem größeren Sinn zu suchen. Aber dafür braucht man eben auch die Zeit um zu reflektieren.

Das Wichtigste ist, dass du dich nicht von dir selbst und deinen eigenen Erwartungen stressen lässt.

Bei der Visualisierung geht es nicht in erster Linie darum, zu sagen: Es wäre toll, wenn das uns das passiert. Sondern darum, dass du quasi fest davon ausgehst, dass es passieren wird. Es ist eigentlich schon passiert. Ich kann zu dem Thema auch noch gerne eine eigene Podcastfolge machen, weil das jetzt hier den Rahmen sprengen würde, aber um dir das Prinzip zu erklären, habe ich ein kleines Beispiel aus meinem Alltag für dich.

Die Parkplatzsituation bei mir in der Straße ist absolut katastrophal. Und früher habe ich mich jedes Mal, wenn ich mit dem Auto nach Hause gekommen bin, darauf eingestellt, dass ich eine halbe Stunde lang einen Parkplatz suchen muss. Mittlerweile ist es so, dass ich mir in den 15 Minuten bevor ich ankomme, immer wieder sage: Ich kriege einen Parkplatz vor der Tür, aber nicht: Ich hoffe, dass ich gleich einen Parkplatz vor der Tür kriege. Das ist der Unterschied. Und in den meisten Fällen trifft das auch zu. Es geht darum, dass du bestimmte Dinge allein durch deine Einstellung realisieren kannst. Vielleicht kennst du das auch, dass du an eine Person denkst und sie dich plötzlich anruft oder dass du dir etwas wünscht und es wirklich in Erfüllung geht.

Wenn es aber um uns selbst geht, dann trauen wir uns oft nicht große Träume zu haben, weil wir Angst haben enttäuscht zu werden. Nochmal, das ist nicht nur reines Wunschdenken, sondern ein Zusammenspiel aus vielen Faktoren unter anderem auch dir selber, dass du unterbewusst für deine Ziele losgehst, weil du den Fokus darauf richtest.

Also frag dich einfach: Worauf möchte ich im nächsten Jahr meinen Fokus legen? Du musst dir nicht 10.000 Dinge vornehmen – es reicht, wenn es 5 sind.

Welche 5 wichtigen Meilensteine sehe ich für dieses kommende Jahr? Wie bin ich am Ende des Jahres? Wie möchte ich mich persönlich weiterentwickeln? Worauf freue ich mich? Auf wen freue ich mich? Welche Herausforderung für dieses Jahr kann ich vielleicht jetzt schon sehen? Was wird vielleicht auch schwierig? Womit möchte ich mehr Zeit verbringen?

Stell dir jetzt einmal vor, dass du ans Ende dieses neuen Jahres reist also, an den 31.12.2021 – wofür möchtest du dir gratulieren können? Was hast du endlich umgesetzt oder geschafft?

Wichtig ist, dass du dich von deinen eigenen Vorstellungsgrenzen löst. Alles ist möglich. Dieses neue Jahr bietet dir grenzenlose Möglichkeiten. De facto, gibt es einfach nichts was du nicht realisieren kannst – auch wenn das vielleicht aktuell schwer vorstellbar ist. Aber grundsätzlich ist alles möglich.

Vielleicht weißt du jetzt noch nicht genau, wie du deine Visualisierung für 2021 machen möchtest, deswegen werde ich dir ein bisschen erzählen, was ich mir für dieses neue Jahr vornehme.

Mein wichtigster Wunsch für 2021 ist: Neues zu probieren. Sich freizumachen, davon was andere denken könnten oder ob ich gut genug bin. Einfach machen! Was auch immer mir gerade über den Weg läuft. 2021 steht für mich im Zeichen des Neuanfangs, da ich 2020 für mich gebraucht habe um meine Beziehung abzuschließen, die Trennung zu verarbeiten und jetzt bin bereit für eine neue Version von mir. Ich bin bereit mich neu zu entdecken. Und deswegen habe ich mir vorgenommen, einfach alles zu probieren. Ein bisschen so wie Jim Carrey im Film „Der Ja-Sager“. Dieses Jahr möchte ich raus aus meiner Komfortzone und für mich selber einstehen. Sowohl beruflich als auch privat.

Außerdem werde ich endlich meine Angst überwinden und Handstand lernen. Ich werde mich im Jahr 2021 endlich um meine Altersvorsorge kümmern und mich mit dem Thema Geld & Finanzen auseinandersetzen. Außerdem werde ich, wenn möglich nach Mexiko reisen und meine Gastfamilie wiedersehen.

Ich möchte das Jahr nutzen, um mich weiterzuentwickeln und ein Coaching zu machen oder sogar meine Yogalehrerausbildung. Auf jeden Fall werde ich in diesem Jahr ein Yoga-Retreat besuchen. Uuunnd... ich werde mehr Zeit mit Lesen verbringen und am liebsten wirklich regelmäßig lesen.

Wow – das ist irgendwie schon ganz schön viel ☺ Aber ich freue mich so sehr darauf. Ich freue mich auf die ganzen neuen Menschen, die ich kennenlernen werde, ich freue mich darauf dabei zu sein, wie sich das oonamaste-projekt entwickelt, ich freue mich auf die ganz vielen wundervollen Sachen, an denen ich 2020 gearbeitet habe und die in diesem Jahr endlich fertig sind.

Ich freue mich auf neue Erfahrungen und neue Erinnerungen die ich 2021 schaffen werde. Und ich bin einfach so gespannt, was in diesem Jahr auf mich wartet.

Nimm dir die Zeit für dich, um wirklich zu überlegen, wo du nächstes Jahr hin möchtest. Mit welchen Menschen möchtest du dich umgeben? Wie möchtest du dich fühlen? Was möchtest du lernen? Du brauchst keine Angst davor haben, dass du falsche Entscheidungen triffst oder Dinge tust, die du vielleicht später bereuen könntest. Es passiert genauso wie soll und du hast alle Möglichkeiten dein Leben zu gestalten. Es ist alles schon da und möglich. Und das Leben ist auf deiner Seite.

Vielen Dank für deinen bisherigen Support und dein Feedback– das bedeutet mir einfach unfassbar viel. Und ich freue mich darauf mit dir gemeinsam in dieses neue Jahr zu gehen und tiefer in deine emotionale Welt einzutauchen und dich auf deinem Heilungsweg weiter zu begleiten. Mich mit dir auszutauschen und einfach ein richtig gutes Jahr zu haben.

Ich hoffe, dass wir uns bei der nächsten Podcastfolge wiederhören und sage dir bis dahin: Du bist auf dem richtigen Weg.

Alles Liebe,
deine Oona

Kommentar schreiben

Kommentare: 0