#46 Meditation für Ruhe und Entspannung im Alltag

Bevor wir gleich mit der Meditation starten, möchte ich dir kurz noch eine tolle Neuigkeit mitteilen.
Und zwar biete ich seit kurzem ein zweites Steady-Paket für eine Oonamaste Mitgliedschaft an, den Weekly Mindful Reminder. Mit dieser Mitgliedschaft erhältst du jeden Montagmorgen eine persönliche Sprachnachricht von mir.


Der Weekly Mindful Reminder enthält Gedankenanstöße, Achtsamkeitsübungen und kleine Aufgaben, die dir für die kommende Woche neue Motivation und Hoffnung für deinen Heilungsweg schenken. Das Paket kostet 4 Euro monatlich und kann jederzeit gekündigt werden.


Du kannst ihn dir so oft anhören, wie du möchtest - alle bereits gesendeten Weekly Mindful Reminder sind im Archiv jederzeit abrufbar.
Die Anzahl der Plätze für dieses Paket sind aktuell begrenzt – wenn du also gerne Teil des Weekly Mindful Reminders werden möchtest, dann kannst du dich jetzt ganz easy über die Steady Seite anmelden.


Falls du bereits exklusives Mitglied bist, dann brauchst du dich nicht noch einmal neu anzumelden.
Du bekommst den Weekly Mindful Reminder kostenlos on top zu deinem aktuellen Steady Paket zugeschickt.


Ich würde mich sehr freuen, wenn du dich dazu entscheidest Steady Mitglied zu werden und ich dich auch außerhalb des Podcasts unterstützen kann.

In der heutigen Podcastfolge möchte ich eine geführte Meditation mit dir teilen, die ich eigentlich für mich selbst entwickelt und besonders in der letzten Woche sehr intensiv genutzt habe.

Es ist eine kurze Meditation, die dir dabei hilft innerhalb von wenigen Minuten maximal zu entspannen, dein Unterbewusstsein mit positiven Glaubenssätzen aufzuladen und deinem Kopf und Körper für einen Moment Ruhe im Alltag zu gönnen.

Du brauchst dafür keine weiteren Hilfsmittel und kannst die Meditation, sowohl im Sitzen, im Liegen, oder auf einem Spaziergang machen.

Ich habe vor Kurzem auf Instagram darüber gesprochen, dass ich seit einiger Zeit ein unglaublich starkes Gefühl der Erschöpfung in mir trage. Ich habe gefühlt 10.000 Dinge im Kopf, bin extrem unter Strom und auf der anderen Seite einfach sehr kaputt und ausgelaugt.

Und obwohl es mir in den letzten Wochen sowohl körperlich, als auch psychisch wirklich nicht gut ging, habe ich es nicht geschafft mir die Erholung zu erlauben, die ich eigentlich gebraucht hätte. Das ging im Endeffekt so weit, dass ich kurz vor meinem Urlaub krank geworden und mein Körper sich einfach die Pause genommen hat, die er so lange gebraucht hätte.

Ich habe nur geschlafen. War komplett erschöpft und konnte nicht einmal einfache Dinge erledigen, weil mir die Kraft dazu gefehlt hat. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass ich wirklich aktiv üben muss, mir Ruhe und Entspannung im Alltag zu schaffen.

Vielleicht erkennst du dich in meiner Erzählung wieder. Das Gefühl sich nicht entspannen zu „dürfen“ oder den Tag zu verschwenden, ist dir möglicherweise ebenfalls vertraut. Vielleicht erlaubst du dir keine Ruhe, weil du dich dann schlecht oder unproduktiv fühlst. Vielleicht hast du Angst etwas zu verpassen oder möchtest immer maximal produktiv sein.

Vielleicht siehst du vor deinem inneren Auge all die Dinge, die liegen bleiben, wenn du dir jetzt eine Pause gönnst oder hast das Gefühl nur Aufmerksamkeit zu bekommen, wenn du sehr hart dafür arbeitest.

Ich könnte diese Liste noch endlos so weiterführen. Diese Gefühle und Glaubenssätze sind geprägt durch die Gesellschaft in der wir leben, die Familie in der wir groß werden und die eigenen Erfahrungen, die wir in Bezug auf Ruhe und Erholung machen.

In der heutigen Podcastfolge soll es gar nicht, darum gehen, woher diese Überzeugungen kommen und wie man sie logisch am besten auflösen kann, sondern ich möchte dir ein sehr einfaches Tool an die Hand geben, dass du regelmäßig nutzen kannst und dass dir immer zur Verfügung steht, wenn du es brauchst. Auch wenn diese Meditation recht kurz ist, wirst du schnell merken, wie viel ruhiger und entspannter du danach sein wirst.

Ich habe ja schon oft erwähnt, dass dieser Podcast auch immer viel mit meiner persönlichen Stimmung und Situation zu tun hat und in den letzten Wochen ist diese extreme körperliche und psychische Erschöpfung sehr präsent. Deswegen möchte ich diese Meditation-Session heute mit dir teilen, weil sie mir selbst einfach unfassbar geholfen hat und ich hoffe, dass es dir ähnlich geht.

Unsere Gehirne sind wie kleine Computer in denen 25 Tabs offen sind und parallel noch drei Excel Dokumente im Hintergrund arbeiten. Wenn in diesen Computern die offenen Fenster und Programme nie geschlossen werden, dann werden sie vermutlich irgendwann sehr langsam und schwerfällig und geben im schlimmsten Fall sogar den Geist auf.

Deswegen ist es wichtig, dass wir uns regelmäßig Zeit nehmen, um die Tabs in unserem Kopf zu schließen. Und am einfachsten geht das mit Meditation.


Ich wünsche dir ganz viel Entspannung und Ruhe und vor allem viel Freunde mit der folgenden Meditation:


Finde einen bequemen, aufrechten Sitz. Wenn du im Schneidersitz sitzen möchtest, kannst du zusätzlich ein Kissen oder eine gefaltete Decke unter dein Po legen, damit sich dein Körper besser aufrichten kann. Vielleicht möchtest du aber auch auf einem Stuhl sitzen, oder deinen Rücken an eine Wand anlehnen.

Finde einfach eine Position, die sich für dich gut anfühlt. Deine Hände kannst du ganz entspannt mit den Handflächen nach unten auf deinen Oberschenkeln oder Knien ablegen.

Bevor wir mit der Meditation beginnen, atmen wir einmal bewusst durch die Nase ein und durch den geöffneten Mund wieder aus. Noch einmal: Tief durch die Nase ein. Uuuuuuund durch den geöffneten Mund wieder aus.
Mit der nächsten Einatmung kannst du deine Schultern hoch zu den Ohren ziehen und sie mit der Ausatmung ganz entspannt nach unten sinken lassen. Genau so. Lass alle Anspannungen los.

Und dann schließe sanft deine Augen und lasse deinen Atem ohne große Anstrengung durch die Nase ein- und wieder ausströmen. Ganz entspannt. Ohne etwas an deiner Körperhaltung zu verändern. Einfach ein- und wieder ausatmen. Mit jedem Atemzug lässt du deinen Körper entspannter und entspannter werden.

Nimm dir Zeit, um hier anzukommen. In deiner inneren Welt. Wie geht es dir? Vielleicht fühlst du dich gestresst oder unter Druck? Vielleicht kannst du Verspannungen in deinem Rücken oder Nacken spüren? Nimm diese ganzen Gefühle und Eindrücke einfach nur wahr.
Kehre zurück zu deinem Atmen. Du wirst ruhiger und ruhiger.


Richte deine Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment und nimm wahr wie du ganz präsent bist. Atme ein und aus und sinke ganz in diesen Moment. Hier und jetzt. Es gibt nur diesen Moment. Diesen Augenblick. Es gibt nichts zu tun, jetzt grade in diesem Moment. Einatmen ... Ausatmen... hier und jetzt. Du musst nichts tun. Nichts leisten. Du bist ganz bei dir.

Falls Unruhe in dir aufsteigt, nimm sie einfach nur wahr. Vielleicht kommen auch Gedanken an all die Dinge, die du heute noch zu erledigen hast. Bleibe einfach bei deinem Atmen. Jetzt hier in diesem Moment.
Es gibt nichts zu tun, jetzt grade. Du hast genug Zeit. Spüre wie sich die Entspannung in deinem Körper ausbreitet. Wie sich deine Arme und deine Beine entspannen. Deine Füße und deine Finger.


Du verpasst nichts. Du kannst dir erlauben zu entspannen. Nimm wahr wie sich dein Kiefer lockert, wie der Punkt zwischen deinen Augenbrauen ganz weich wird.
Einatmen. Ausatmen. Anspannung loslassen. Entspannung zulassen. Du musst nichts verändern. Nichts tun. Nichts beweisen. Nichts leisten. Einfach nur atmen. Einfach nur sein. In diesem Moment. In diesem Augenblick. Einatmen. Ausatmen. Es gibt nichts zu tun.


Nimm deinen Herzschlag wahr. Nimm wahr, wie sich dein Bauch mit jeder Einatmung hebt und mit jeder Ausatmung wieder senkt.
Lasse deine Augen weiterhin geschlossen und bringe die Hände vor deinem Herzen zusammen. Lasse dir Daumen dein Brustbein berühren, um so den Kontakt zu dir selbst herzustellen.


Wiederhole gemeinsam mit mir, entweder still oder ausgesprochen die folgenden Worte:
Ich tue genug. Ich habe genug. Ich bin genug. Ich tue genug. Ich habe genug. Ich bin genug.


Lass diese Worte noch für einen Moment in dir nachschwingen.
Atme einmal bewusst tief ein und aus und dann öffne langsam deine Augen und komm zurück ins Hier und Jetzt. Guck dich erst einmal um, vielleicht möchtest du anfangen deine Handgelenke zu kreisen, dich zu strecken. Oder sogar gähnen.

Ich danke dir von Herzen, dass du bei dieser Meditation dabei warst und hoffe, dass du dich jetzt entspannter und ruhiger fühlst. Dass dir diese wenigen Minuten geholfen haben, mehr Gelassenheit und Achtsamkeit in deinen Alltag zu bringen.

Die Meditation steht dir im Podcast immer zur Verfügung – du kannst sie so oft machen wie du möchtest, entweder regelmäßig oder einfach dann, wenn du das Gefühl hast, sie zu brauchen.


Ich bin gespannt auf dein Feedback bei Instagram @oonamaste.


Wenn du Teil des Weekly Mindful Reminders oder der exklusiven Mitgliedschaft bei Steady werden möchtest, freue ich mich natürlich sehr.


Bis zur nächsten Podcastfolge sage ich dir: Du bist auf dem richtigen Weg.


Alles Liebe,
deine Oona

 

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