#45 Die fünf wichtigsten Erkenntnisse auf dem Heilungsweg der Essstörung

Es ist einfach so wunderschön, dass du dir jetzt den Raum in deinem Alltag nimmst, denn diesen Moment, den du hier mit mir quasi virtuell verbringst ist nichts anderes als Selbstfürsorge. Als dich mit den Themen zu beschäftigen, die wirklich wichtig sind. Dich mit deiner inneren Welt auseinanderzusetzen und in Kontakt mit dir zu kommen.

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Ich möchte die Zeit und diese Podcastfolge heute und hier nutzen, um dir ein paar Worte und Sätze und Anregungen mitzugeben, falls du vielleicht an diesem Punkt auf deinem Heilungsweg bist, wo du dich fragst: Wann wird das endlich anders? Wann kann ich mich endlich selbst akzeptieren? Wann kann ich endlich intuitiv essen?

Wann komme ich aus dieser immer wiederkehrenden Spirale aus schwierigen Tagen raus? Wann wird es leichter? Wann kommt dieser Punkt, an dem ich tief in mir spüre, dass ich den anstrengendsten Teil überwunden habe? Wann bin ich endlich gesund?

Ich möchte dich heute gerne mitnehmen, dich einladen, dir deinen eignen Weg einfach mal genau anzuschauen. Ihn dir wirklich vorzustellen und ihn mit mir in Gedanken zu gehen. In dieser Podcastfolge teile ich meine fünf größten Erkenntnisse mit dir, die ich auf dem Heilungsweg und auch danach in Bezug auf die Heilung der Essstörung hatte.

Der Heilungsweg der Essstörung ist verdammt steinig. Er kann ziemlich steil sein, ist manchmal glitschig, manchmal gesäumt von dornigen Büschen, manchmal holprig und voller Schlaglöcher. Oft stellen sich Weggabelungen als Sackgassen heraus und man muss erst ziemlich weit zurückgehen, bis man eine andere Gabelung findet.

Manchmal stellt man auch fest, dass man die ganze im Kreis gegangen ist. Und vor allem weiß man nie, an welchem Punkt des Weges man sich befindet und wie lange man eigentlich noch gehen muss.

Und immer wenn du auf deinem echten Heilungsweg Zweifel hast, wenn du nicht mehr weiter weißt, wenn du unsicher bist oder Angst hast, dann kannst du dir diese Podcastfolge anhören um neuen Mut, neue Hoffnung zu schöpfen – Kraft zu tanken und weiterzugehen.

1. Der Weg ist das Ziel

Die erste Erkenntnis, die ich dir gerne mitgeben möchte – und das ist glaube ich, auch eine der wichtigsten – aber es hat ziemlich lange gebraucht, bis ich es verstanden habe, ist, dass es bei den wenigsten Dingen, egal ob es ein Beruf, ob es schulische Laufbahn, das Leben an sich oder die Heilung der Essstörung ist – bei den wenigsten Dingen geht es darum irgendwo anzukommen. Sondern es geht um das, was dazwischen passiert. Um die Erfahrungen, die Begegnungen, die Gefühle und Gedanken, die man dabei hat. Um den Weg.

Wenn du eine Reise machst, dann ist ja das Ziel nicht, irgendwann wieder zu Hause zu sein, oder? Sondern es geht darum den Weg zu gehen. Darum zu wachsen. Und wachsen kann man nur, wenn man Zeit hat. Wenn man sich Zeit gibt, um zu wachsen.

Klar, man geht mit dem Ziel zur Schule irgendwann einen Abschluss zu machen – aber das was dazwischen passiert, ist viel mehr wert als jeder Abschluss, den man sich vorstellen kann.

Wenn es diese Zeit nicht gäbe, dann würden wir alle nicht zu den Menschen werden, die wir schlussendlich sind, weil wir keinen Raum hätten um in unserem eigenen Tempo zu wachsen.

Auch bei der Heilung der Essstörung geht es nicht darum anzukommen, auch wenn du dir das vielleicht wünschen würdest. Denn Ankommen ist und bleibt ein Prozess. Wenn du dich von dem Gedanken löst, irgendwann anzukommen, dann lenkst du deine Energie, deinen Fokus von der Zukunft zu dem Moment der jetzt ist. Zu dem Menschen der du jetzt bist.

Es kostet so viel Kraft und Energie, die ganze Zeit auf den Tag zu warten, an dem man ankommt. Vor allem, wenn man überhaupt nicht weiß, wie das Ziel aussieht. Und weil man das Gefühl hat, erst wenn ich dieses und jenes für mich gelöst habe, bin ich wirklich angekommen. Du kannst aufhören auf diesen Tag zu warten, an dem du morgens aufwachst und du geheilt bist, denn der wird nicht kommen.

 

Aber das ist überhaupt nicht schlimm, denn gesund wirst du im Prozess. Auf dem Weg. Vielleicht wünschst du dir so wie ich damals, den einen Tag, an dem alles plötzlich „vorbei“ ist und hast jetzt Angst, dass du nie gesund werden wirst, weil du deine Heilung nicht an einem bestimmten Moment festmachen kannst.

Du hast das Gefühl, dass es alles einfach viel zu viel ist und du weißt gar nicht wie du weitermachen sollst und du willst eigentlich durchhalten, aber hast keine Ahnung wie. Der Heilungsweg wird leichter, wenn du dein Mindset veränderst und aufhörst, auf diesen Tag zu warten, an dem plötzlich alles wieder gut ist. Wenn du diese Reise nicht als Mittel zum Zweck siehst (ich muss das machen, um gesund zu werden), sondern dich wirklich auf die Zeit konzentrierst, die jetzt ist.

Versuche diese Frage in deinem Kopf „Wann bin ich endlich gesund“ in einen positiven Glaubenssatz zu transformieren: „Ich werde gesund.“ – Und wenn es richtig schwierig wird, wenn jeder Schritt wehtut, dann leg beide Hände auf dein Herz und wiederhole für dich: Ich werde gesund. Ich werde gesund. Denn das wirst du.

2. Besenstrich für Besenstrich

Die zweite Erkenntnis, die ich dir mitgeben möchte ist , und die hängt auch mit dem zusammen, was ich eben gesagt habe, ist: Jeder Schritt ist ein bisschen Heilung.

Jeden Schritt, den du auf diesem Heilungsweg gehst – ist ein Teil deiner Heilung. Auch Rückschritte.
Auch Sackgassen. Auch Tage, an denen du das Gefühl hast überhaupt nicht voranzukommen. Weil du im besten Fall aus diesen Situationen lernen kannst und weil du trotzdem weitermachst. Und weil du mit jedem Schritt, den du gehst, wachsen wirst. Grade, wenn wir so fokussiert darauf sind anzukommen, vergessen wir manchmal, wie viele kleine Schritte dafür nötig sind.

Und, wenn du dich auf den einzelnen Schritt konzentrierst. Den Tag, den Moment, vielleicht die Herausforderung, dann richtest du die Aufmerksamkeit von diesem endlos langen Heilungsweg, auf dem man scheinbar nie ankommt – auf heute. Und heute musst du nicht wissen, wie lang der Weg ist. Heute musst du nicht darüber nachdenken, wie viele Wochen du noch kämpfen musst, sondern es reicht, wenn du heute schaffst. Wenn du diesen stark bleibst und der Stimme deiner Essstörung nicht nachgibst.

Die Vorstellung wie viel Zeit, Durchhaltevermögen und Willensstärke nötig ist um irgendwann anzukommen, um irgendwann gesund zu sein, das kann einen erschlagen. Das so eine große Demotivation und Überforderung. Vielleicht fühlst du dich auch überfordert, weil du gar nicht weißt, wie du das durchhalten sollst? Es reicht, wenn du heute durchhältst. Und wenn du morgen aufwachst, dann kannst du dir genau das sagen: Es reicht, wenn ich heute durchhalte.

Ich habe vor fast 1,5 Jahren aufgehört zu rauchen. Ich habe davor sehr lange und sehr viel geraucht und diese Vorstellung nie wieder rauchen zu können und mein Leben lang zu verzichten, da habe ich gedacht: Das schaffe ich nicht. Niemals schaffe ich das.

Und dann habe ich angefangen, mich auf heute zu konzentrieren. Heute rauche ich keine Zigarette. Und das war deutlich einfacher als zu sagen: Die nächsten 40 Jahre bin ich Nichtraucherin. Heute. An diesem Tag. In diesem Moment. In dieser Situation. Es ist dieser eine Schritt, der den Weg macht.

Vielleicht kennst du die Worte von Beppo Straßenkehrer aus dem Märchen Momo, ich habe davon schon einmal in einer anderen Podcastfolge gesprochen, möchte dir aber trotzdem diese eine Stelle noch einmal vorlesen, weil sie genau aussagt, was ich dir mitgeben möchte:
Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man.
Und dann fängt man an, sich zu beeilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen.


Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten. Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste. Das ist wichtig.


Es reicht, wenn du heute durchhältst.

3. Heilung beginnt im Moment

Die dritte Erkenntnis ist, dass der Heilungsweg leichter wird, wenn du anfängst, deine Heilung wirklich bewusst wahrzunehmen.

Wir haben oft die Erwartung und Wunschvorstellung, dass alles immer sofort passieren und perfekt sein muss – insbesondere Menschen, die Essstörung haben oder hatten sind oftmals sehr leistungsorientiert. Es geht nicht schnell genug, es nicht gut genug – warum klappt das noch nicht? Warum kann ich jenes noch nicht? Warum muss ich immer noch an Kalorien denken und warum mag ich meinen Körper nicht so wie er ist?

Warum bin ich noch nicht da, wo ich eigentlich sein will? Aber wo stehe ich denn eigentlich jetzt? Was für Dinge klappen denn schon viel besser als noch vor einigen Monaten oder Wochen? Welche Gedanken fallen mir leichter? Was habe ich geschafft, obwohl ich es mir ganz am Anfang nicht mal hätte ausmalen können?

Vielleicht gibt es tatsächlich Momente, in denen die Essstörung mittlerweile nur noch ganz leise ist. Vielleicht habe ich mich schon getraut Gerichte zu essen, vor denen ich damals noch panische Angst hatte. Vielleicht habe ich meine alte Kleidung aussortiert oder fange plötzlich an, in meinen Körper zu spüren und mich zu fragen, was er grade braucht.

Jeder Schritt ist ein Stückchen Heilung und trotzdem tendiert man dazu, immer nur das zu sehen, was noch fehlt. Anders als bei einer Wanderung weißt du nicht wie viele Kilometer du noch auf deinem Heilungsweg gehen musst. Aber das ist auch völlig egal – denn es geht darum was jetzt ist. Das, was du bis jetzt geschafft hast. Das was du in diesem Moment geschafft hast.

Auch wenn es schwerfällt, aber du kannst und musst dich sogar dafür anerkennen. Das ist Wachstum. Das ist die Zeit, die es braucht. Und je weiter du gehst, desto größere Ängste und Hindernisse wirst du überwinden. Und es fühlt sich deswegen nicht an, als wenn Heilung leichter wird, weil du an deinen Aufgaben wächst. Wachstum.

Und Wachstum braucht Zeit, Nährstoffe und vor allem Ruhe. Wie eine Pflanze wächst du in deinem eigenen Tempo. Und wenn wir einen Samen einpflanzen, dann buddeln wir auch nicht jeden Tag die Erde auf, um zu gucken, ob er schon gewachsen ist. Sondern, wir geben ihm Zeit und kümmern uns um ihn und vertrauen darauf, dass die Pflanze schon genau weiß, was sie tut. Und, dass sie früher oder später blühen wird.

4. Blumen am Wegesrand

Für die vierte Erkenntnis möchte ich gerne, dass du dir vorstellst, wie du am Rande deines ganz persönlichen Heilungsweges stehst. Du kannst ihn dir wirklich als Weg vorstellen. Wie sieht er aus? Ist er breit oder ganz schmal? Ist er grade oder schlängelt er sich durch die Landschaft? Gibt es Bäume oder Felder? Wie ist das Wetter? Wie sieht der Boden deines Weges aus?

Nimm dir wirklich Zeit um dir alles genau anzugucken. Was für schöne Dinge kannst du entdecken? Vielleicht Blumen oder Vögel oder Schmetterlinge? Welche Details fallen dir auf?
Was gefällt dir?

Wenn wir wandern oder länger spazieren gehen, dann geht es natürlich darum einen Fuß vor den anderen zu setzen, um vorwärtszukommen. Aber das ist noch längst nicht alles. Wir gucken uns die Umgebung an, unterhalten uns vielleicht, entdecken unbekannte Dinge und schaffen neue Erinnerungen. Das alles passiert auf dem Weg. Und manchmal vergessen wir, dass uns die Füße wehtun oder, dass wir erschöpft sind. Wir konzentrieren uns nicht darauf, wie lange wir noch gehen müssen oder wann wir losgegangen sind.

Beim Heilungsweg ist das nicht anders. Je mehr wir den Fokus auf unser eigentliches Leben richten, desto weniger Raum kann die Essstörung einnehmen.

Ja, ich bin der Meinung es ist wichtig sich Hilfe zu holen, eine Therapie zu machen und diese Ursachen für die Essstörung aufzuarbeiten, sich damit zu beschäftigen und neue Strategien zu erarbeiten, aber es geht auch darum, dass du dir diesen Raum zurückholst, den die Essstörung so lange belegt hat. Dass du den Schritt zurück ins Leben machst und Dinge findest, die nichts mit der Essstörung zu tun haben. Mit denen du deinen Alltag, dein Kopf und auch dein Herz füllen kannst.

Was für Dinge sind das? Was interessiert dich? Was möchtest du gerne ausprobieren? Wer bin ich, wenn die Essstörung nicht mehr da ist? Wer möchte ich sein? Fast wie auf einem weißen Blatt Papier, kannst du dich komplett neu erfinden, weil es schrittweise immer mehr Raum gibt, der vorher von der Essstörung belegt war. Und du musst auch nicht sofort wissen, wer du ohne die Essstörung bist. Auch das ist ein Weg, ein Prozess, der geprägt wird durch Erfahrungen und Zeit. Du darfst dich verändern und du darfst unterschiedliche Seiten haben.

Heilung bedeutet nicht, sich jeden Tag 24 Stunden mit der Essstörung und psychischen Problemen auseinanderzusetzen. Heilung bedeutet auch anzufangen, wieder zu leben. Spaß zu haben. Neue Dinge zu entdecken. Neue Menschen kennenzulernen. Momente zu schaffen, in denen die Essstörung keine Rolle mehr spielt. Die Heilungsfortschritte der Essstörung sind oft leise und subtil.

 

Aber je mehr du dein Leben füllst, desto weniger Platz bleibt für essgestörte Gedanken. Deswegen merken wir oft nicht, wie weit wir schon gekommen sind, weil die Heilung der Essstörung sich in erster Linie durch Abwesenheit äußert. Ich erinnere mich so gut daran, dass es irgendwann einen Moment gab, in dem ich bewusst für mich wahrnehmen konnte, dass ich in den letzten Monaten nicht mal ansatzweise darüber nachgedacht habe, mich zu übergeben. Und das war so mind-blowing, weil ich mir das damals nie hätte vorstellen können. Die Bulimie war immer so unfassbar präsent und dominant und dann habe ich sie einfach vergessen.

Weil die Essstörung eben zum Großteil auch ein Symptom ist – und wenn du die Ursache behandelst und dich mit deiner Kindheit auseinandersetzt, dein Selbstwertgefühl stärkst, deine Wünsche kommunizierst, an der Beziehung zu deinem Körper arbeitest, Überzeugungen schaffst und so weiter und so fort, dann brauchst du die Essstörung irgendwann nicht mehr.

 

Denn dann hast du eine andere Lösung gefunden. Und zwischen diesen ganzen Bäumen und Tieren und Blumen, die du auf deinem Heilungsweg entdeckst, während du ihn entlang gehst, merkst du plötzlich, wie weit du schon gekommen bist.

5. Trust the process

Die fünfte und letzte Erkenntnis, die ich dir mitgeben möchte, ist: Trust the process.

Sobald es mal nicht zu 100 % rund läuft, oder auf Anhieb klappt, zweifeln wir an unserer Entscheidung. Vielleicht hast du dich auch schon einmal gefragt, warum du das eigentlich alles machst, wenn du gefühlt sowieso nicht vorankommst? Vielleicht hast du dich auch schon mal gefragt, ob es nicht einfacher wäre, einfach wieder zurück in die Essstörung zu gehen und sich damit für den Rest des Lebens zu arrangieren?

Eine Sache, die in dem ganzen Prozess der Heilung oft vergessen wird, ist: Vertrauen.
Weil es uns schwerfällt zu vertrauen. Aber tiefes, echtes Vertrauen – in dich, in deinen Körper und deinen Weg ist der Schlüssel, um langfristig und kontinuierlich zu heilen. Wir wollen Fakten, Belege, die uns versichern, dass alles gut wird. Aber die gibt es nicht. Wir können nicht in die Zukunft schauen und sehen, wie das Leben ohne Essstörung aussieht. Wir können es uns vorstellen. Wir können es uns ausmalen. Aber wir werden es nicht schriftlich bekommen.

Und die Angst es nicht zu schaffen ist trotzdem da. Das einzige Mittel gegen Angst ist Vertrauen. Vertrauen in deine Fähigkeiten. Vertrauen in dein Bauchgefühl. Die Signale deines Körpers. Vertrauen, dass du die richtigen Entscheidungen treffen wirst und dass das Leben für dich ist.

Dem Leben blind zu vertrauen, bedeutet automatisch zu manifestieren. Deine Zukunft zu gestalten und unterbewusst genau diese Ziele anzustreben, die du visualisiert, hast. Die du vor deinem inneren Auge gesehen hast, nach denen dein Herz und deine Seele strebt.
Falls du es bis jetzt noch nicht getan hast, empfehle ich dir wirklich dich mit Meditation und deiner eigenen Spiritualität zu beschäftigen, denn das kann dir so sehr dabei helfen dieses Vertrauen zu entwickeln.

Vertrauen, dass am Ende alles gut wird. Denn das wird es. Vertrauen, dass auf eine schlechte Phase immer eine gute folgt. Denn das tut sie. Vertrauen, dass der Rückfall, irgendwann ein Learning ist. Denn das wird passieren. Vertrauen, dass dein Körper dir die richtigen Signale sendet. Denn das tut er.
Vertrauen, dass all das, was du erlebt hast, dich wachsen lässt. Denn das ist der Fall.

 

Was ist, wenn ich es nicht schaffe? Und was ist, wenn doch?

 

Vertrauen, dass du es schaffen wirst.

Und plötzlich zu festzustellen, dass du nicht zuerst an die Kalorien gedacht hast, sondern daran, wie Lust du hast, das Eis zu essen. Zu spüren, dass es mal einen Tag gibt, an dem du deinen Körper vielleicht sogar ganz okay findest. Zu sehen, wie du in Kontakt mit deinen Emotionen kommst und plötzlich wieder richtig lachen kannst. Dich richtig freuen kannst. Festzustellen, dass du immer noch da bist. Nach allem, was passiert ist. Nach allem, was du durchgemacht hast, auch wenn du vielleicht am liebsten aufgegeben hättest. Du bist immer noch da. Und das ist verdammt gut so.

Vertrauen, dass der Weg, auf dem du bist, richtig ist.

Ich hoffe, dass dir diese Podcastfolge gefallen hat und dass du sie dir immer anhörst, wenn du vielleicht dieses Vertrauen in deinen eigenen Prozess verloren hast, wenn du dich hoffnungslos und erschöpft fühlst oder wenn du einfach neuen Mut brauchst um auf deinem Heilungsweg weiterzugehen.

Ich freue mich auf dein Feedback bei Instagram @oonamaste oder über das Kontaktformular auf meiner Website.

Bis zur nächsten Podcastfolge sage ich dir: Du bist auf dem richtigen Weg

Alles Liebe,
deine Oona

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