#21 Wenn die Essstörung zurückkommt - Was tun bei einem Rückfall?

Der Rückfall in die Essstörung ist eins der Szenarien, die mir auf meinem Heilungsweg am meisten Angst gemacht haben.

Weil ich immer das Gefühl hatte, dass mir ein Rückfall alles kaputt macht. Dass rückfällig zu werden bedeutet, dass ich wieder bei null anfangen muss. Dass ich mit einem Rückfall alle enttäusche und ich sowieso ein Versager bin.

 

Aber warum wird man eigentlich rückfällig? Wirklich nur wegen der Gewichtszunahme? Oder wegen anderen Dingen? Wie schafft man es gut mit einem Rückfall umgehen? Wie lässt man sich davon nicht runterziehen? Und am wichtigsten: Mit welcher Strategie macht man danach weiter? Kann man das überhaupt?

 

Ich möchte diese Podcastfolge nutzen, um dir diese Fragen zu beantworten und dir von meinen Rückfällen zu erzählen. Wie ich damit umgegangen bin und was ich rückblickend vielleicht auch anders machen würde. Vor allem möchte ich dir ein paar Tipps und Tricks mitgeben, die mir geholfen haben, mich aus diesem emotionalen Tief zu ziehen.

 

Welches Bild kommt dir in den Kopf, wenn du an einen Rückfall denkst? Egal ob in der Essstörung oder einer anderen Sucht.

Ich hatte damals irgendwie immer den Vergleich mit einem trockenen Alkoholiker im Kopf, der nach 100 Tagen plötzlich doch wieder zum Drink gegriffen hat und jetzt seine Plakette abgeben muss. Ich glaube, ich habe das irgendeinem amerikanischen Film und seitdem hat mich dieses Bild nicht mehr losgelassen.

 

Einen Rückfall zu haben, hat für mich lange Zeit bedeutet, dass ich alles kaputt mache, was ich mir „erarbeitet“ habe.

Ein Rückfall hat mich oft eine ganze Woche beschäftigt.

 

Ich habe mir Vorwürfe gemacht, dass ich so schwach war und nicht einfach durchhalten konnte, was dann wiederum dazu geführt hat, dass ich noch unzufriedener war und im schlimmsten Fall noch stärker in alte Verhaltensmuster verfallen bin – nach dem Motto: Jetzt ist es ja sowieso egal. Jetzt habe ich ja sowieso schon aufgegeben.

Nein, es ist nicht egal. Ein schlechter Tag bedeutet aber nicht, dass du von deinem Heilungsweg abkommst.

 

Ein schlechter Tag ist ein schlechter Tag. Aber kein Grund um alles was du geschafft hast aufzugeben oder abzuwerten.

Rückfälle passieren. Fehler passieren. Manchmal geben wir uns unseren Emotionen hin. Manchmal werden wir von unseren Gefühlen überwältigt und wissen nicht, wohin mit uns.

 

Manchmal ist es auch einfach Trotz. Ich wusste ab einem bestimmten Grund, dass das was ich mache, mir nicht guttut.

Aber ich dachte: Mir egal. Ich mache das jetzt trotzdem. Jetzt habe ich es ja sowieso schon verbockt.

Das ist der Egoismus der Essstörung. Obwohl man weiß, was die Konsequenzen sind. Obwohl man weiß, dass man sich danach unfassbar schlecht und wertlos fühlt, weil man es nicht geschafft hat.

Das ist dieser Gedanke: Ich brauche das jetzt. Das ist der Automatismus der Essstörung. Dieser Lösungsansatz, den wir irgendwann gelernt haben. Bei dem wir wissen, dass er funktioniert.

 

Ich hatte bestimmt zehn solcher Rückschläge. Ich möchte sie Rückschläge nennen, weil sie Fehltritte auf meinem Weg waren, aber auf keinen Fall dazu geführt haben, dass ich wieder bei null angefangen habe.

Und das ist die erste Key-Take Away Message: Auch wenn du einen Rückfall hast, geht das, was du bislang geschafft hast nicht verloren. Du musst nicht wieder von null anfangen. Du hast diese ganzen Erfahrungen schon gemacht. Du hast dieses Wissen. Diese Erfahrung. Das alles ist nicht weg.

 

Um dir das besser zu erklären, würde ich dir gerne kurz von meinem intensivsten Rückfall erzählen. Ich habe zu diesem Zeitpunkt studiert, in einer WG gewohnt. Ich konnte meinen Körper zwar noch nicht zu 100 % annehmen, aber ich war auf einem guten Weg.

 

Und dann bin ich in einer Beziehung in eine emotional für mich sehr schwierige Situation gekommen. In der ich dachte, dass ich für eine andere Person sehr sehr stark sein musste, aber eigentlich selber jemanden gebraucht hätte, der für mich stark ist.

Ich habe mich nicht gesehen gefühlt. Ich hatte das Gefühl, dass ich nicht wichtig bin, oder geliebt werde, aber ich konnte meine eigenen Bedürfnisse nicht ausdrücken, weil ich dachte, dass sie nicht relevant sind.

 

Diese Konstellation war für mich so unfassbar emotional belastend, weil ich so viel ausgehalten habe, dass ich für mich keine andere Lösung gesehen habe, als direkt wieder in die Bulimie zu rutschen.

 

Zum einen, weil ich dadurch eine gewisse Sicherheit hatte, zum anderen aber auch, weil ich Aufmerksamkeit bekommen hab. Ich wollte, dass sich jemand um mich kümmert, dass mir endlich jemand Unterstützung anbietet und sieht wie hilflos ich bin.

Diese Erkenntnisse habe ich allerdings erst viel später gemacht. Zum damaligen Zeitpunkt wusste ich das nicht.

 

Ein Rückfall war bei mir fast immer situations- oder emotionsgebunden. Aber wenn man so in der Situation drin steckt, ist es super schwierig das zu sehen. Ich konnte das damals nicht sehen.

 

Da ist das Gehirn so von der Essstörung vernebelt, dass man vielleicht denkt, dass man zugenommen hat und unbedingt dünner werden muss und nicht, dass man nach einer Lösung für ein Problem sucht und einfach die Strategie benutzt, die schon Jahre vorher funktioniert hat.

Auf meinem Heilungsweg habe ich festgestellt, dass es im Grunde genommen zwei Arten von Rückfällen gibt: Den Plötzlichen und den Schleichenden.

Um zu erkennen, wie du es schaffen kannst, diesen Rückfall für dich zu überwinden und abzuhaken und vielleicht sogar daraus zu lernen und daran zu wachsen ist es wichtig zu verstehen, warum und wie du rückfällig geworden bist.

 

Der plötzliche Rückfall ist meist verbunden mit einer bestimmten emotionalen Situation. Einer Trennung, dem Jobverlust , einer unangenehmen oder unbekannten Veränderung. In solchen Momenten bleibt als erste Lösung oft nur die instinktive Flucht. Die Rückkehr in alte Verhaltensmuster. Denn diese negativen Erfahrungen bestärken ein mangelndes Selbstwertgefühl. Bestärken innere Glaubenssätze wie: "Ich bin nicht wichtig". Vielleicht ist es auch eine unterbewusste Form der Selbstbestrafung.

 

Wenn so einschneidende Erlebnisse wie Trennungen oder Jobverlust oder sonstige schlimme Erfahrungen passieren – fühlt man sich oft in inneren Überzeugungen bestätigt. Nach dem Motto: War mir ja von Anfang an klar, dass ich sowas nicht kann. Oder: Ich wusste doch, dass ich es nicht verdient habe geliebt zu werden.

Und besonders dann, wenn wir zweifeln, ein gebrochenes Herz haben, Angst haben oder unsicher sind, wird die Stimme der Essstörung plötzlich wieder sehr klar und deutlich.

 

Problematisch, weil wir eigentlich wissen, dass wir da wieder in ein Verhalten hineingehen, was uns überhaupt nicht guttut. Und obwohl wir das wissen, können uns nur sehr schwer da selbst wieder herausziehen, weil der Kopf blockiert.

 

Und vielleicht bist du gerade an so einem Punkt: Fühlst dich alleine oder verloren und denkst dir: Wozu mache ich das eigentlich alles? Wozu soll ich gesund werden? Das hat doch überhaupt keinen Sinn.

 

Doch macht es. Sogar sehr viel Sinn. Weil ein Leben ohne die Essstörung einfach so unfassbar viel besser und lebenswerter ist. Echt ist. Und du es verdient hast. Auch, wenn du es jetzt gerade noch nicht glauben kannst.

 

Neben dem plötzlichen Rückfall gibt es den schleichenden Rückfall. Während der Plötzliche mit einem Knall einfach da ist, kommt der Schleichende still und heimlich. Leise und fast unmerklich. Schleicht sich in deinen Alltag und ist plötzlich wieder sehr präsent und du weißt gar nicht wie das passieren konnte.

 

Vielleicht gibt es immer noch Anteile in die dir, die dafür sorgen, dass deine Essstörung unterbewusst weiterlebt. Eine Essstörung zu heilen bedeutet so viel mehr, als einfach nur Gewicht zuzunehmen. Es ist völlig okay, sich die Zeit zu nehmen, bestimmte Dinge erst nach einiger Zeit anzuschauen. Allerdings neigen wir dazu Unangenehmes zu verschieben und uns eher damit zu arrangieren, als den Mut zusammenzunehmen und uns damit zu konfrontieren.

 

Die meisten meiner Rückfälle hingen auch damit zusammen, dass ich mich nicht getraut habe diese emotionalen Wunden und Verunsicherungen in mir mit einem Therapeuten aufzudecken und für mich aufzulösen. Einige andere Rückfälle wurden dadurch bedingt eine bestimmte Situation über mehrere Monate akzeptiert habe, obwohl ich eigentlich sehr unglücklich war.

 

Vielleicht bist du immer noch in einem Job, der dir nicht guttut. Oder in einer Beziehung in der du unglücklich bist. Oder du lernst gerade für Prüfungen und bist komplett unter Druck und siehst die Essstörung als dein einziges Ventil.

 

Man wird nicht automatisch rückfällig, weil man das Gefühl hat: Oh ich habe ja ganz schön viel zugenommen. Auch, wenn das vielleicht im ersten Moment die einfachste und naheliegendste Erklärung ist. Man wird rückfällig, weil emotional etwas nicht stimmt. Weil unsere Seele unglücklich ist.

 

Um einen Rückfall, sowohl den Plötzlichen, als auch den Schleichenden zu überwinden, ist es erst einmal wichtig, dass du ihn erkennst. Dass du ihn dir selber eingestehst.

Dabei ist es so wichtig, dass du ehrlich zu dir selber bist: Welche alten Verhaltensweisen haben sich wieder eingeschlichen? Vielleicht offensichtlich? Aus Trotz? Vielleicht unmerklich? Vielleicht so, dass du sie mittlerweile wieder akzeptiert hast.

 

Wiegst du dich wieder regelmäßig, obwohl du eigentlich damit aufgehört hattest? Versuchst du Mahlzeiten zu überspringen und es fühlt sich mittlerweile wieder normal an? Machst du mehr Sport als früher mit dem Hintergrund möglichst viele Kalorien zu verbrennen? Hast du dich nach dem Essen wieder erbrochen, weil du das Gefühl hattest, dass es doch „zu viel“ war?

 

Ich weiß es tut weh sich da selber den Spiegel vorzuhalten. Ich weiß wie schwer das ist.

 

Aber für die Überwindung des Rückfalls ist es ein unfassbar wichtiger Schritt sich selbst einzugestehen, dass man in alte Verhaltensmuster zurückgefallen ist. Weil du dann aufhören kannst dich selber und andere zu belügen.

 

Eine Heilung ist natürlich auch mit Erwartungen verbunden– nicht nur mit deinen Eigenen, sondern vor allem auch mit den Erwartungen und Hoffnungen von Freunden und Familie.

Ich habe mich damals nicht getraut, meiner Familie zu erzählen, dass ich wieder rückfällig geworden bin. Weil ich mich wie eine Versagerin gefühlt habe.

 

Weil ich gedacht habe, dass alle mich unterstützen und alles, was ich versuchen muss, ist, das hinzukriegen und ich schaffe es einfach nicht.

Ich hatte Angst, dass sie enttäuscht von mir sind und vielleicht sagen: Ja eigentlich wussten wir es ja, dass du es nicht schaffst (was natürlich völliger Blödsinn ist). Aber diese Scham das zuzugeben, war so groß, dass ich stattdessen lieber mit der Essstörung alleine war und still und heimlich in meine alten Muster zurückgegangen bin.

 

Und diese ganze Situation, die Tatsache, dass ich nach außen so tun musste, als wenn alles okay ist, hat meinen Rückfall natürlich noch viel schlimmer gemacht. Weil ich ständig dabei war zu lügen und allen zu versichern, dass ich meine Essstörung super toll überwunden habe, während ich heimlich wieder nur daran gedacht habe, wann ich mich das nächste Mal erbrechen kann.

 

Die Entscheidung für Heilung zu treffen bedeutet nicht, dass es beim ersten Mal klappt.

Und das ist völlig okay. Es ist normal zu strugglen. Es ist normal, dass es Tage gibt, an denen es vielleicht nicht so gut funktioniert.

Hör auf dir diesen Druck zu machen. Die Heilung der Essstörung ist ein Weg.

Einen Rückfall zu haben bedeutet nicht, dass du ein Versager bist. Oder, dass du schwach bist. Oder, dass du alle um dich herum enttäuscht hast.

Aber du musst dir eingestehen, dass es gerade nicht so gut läuft. Weil du dann eine Lösung finden kannst. Gemeinsam mit deiner Familie, mit einem Therapeuten, einer Beratungsstelle. Du musst es nicht alleine schaffen. Du bist nicht alleine mit dieser Essstörung.

Und um einen Rückfall überwinden zu können, müssen wir nicht nur verstehen, wie wir rückfällig geworden sind, sondern vor allem warum.

 

Was hat mich dazu veranlasst, dass ich die Essstörung jetzt wieder als angebliche Lösung brauche?

Um den Rückfall zu überwinden, musst du anfangen dich zu reflektieren. Dich zu beobachten. Und am besten geht das mit Schreiben. Einem Tagebuch oder Journal.

 

Dich, deine Emotionen und Gedanken wahrzunehmen. Auch, wenn das am Anfang vielleicht ungewohnt oder unangenehm ist.

Frag dich:

  • Wie fühle ich mich gerade? Wie fühle ich mich heute?
  • Wie fühlt sich mein Körper an? Bin ich müde, erschöpft? Tut mir vielleicht irgendetwas weh? Bin ich ausgeruht und kraftvoll?
  • Gibt es in meinem Leben bestimmte Umstände, die mein Selbstwertgefühl oder meine Emotionen stark beeinflussen? Vielleicht das Studium, die Beziehung, mein Job, meine Familie, die Corona-Krise?
  • Wie schätze ich mein Stresslevel ein? Auf einer Skala von 1 bis 10? Bin ich sehr gestresst? Oder fühle ich mich ausgeglichen?
  • Höre ich auf meine Bedürfnisse? Welche Bedürfnisse habe ich eigentlich gerade?
  • Welche Themen beschäftigen mich? Habe ich Angst vor der Zukunft?
  • Mute ich mir vielleicht gerade zu viel zu?
  • Habe ich genug Ruhe? Oder gönne ich mir zu wenig Entspannung?

Es geht gar nicht darum die Antworten zu bewerten. Sondern einfach mal einen Schritt zurückzutreten und objektiv zu betrachten, wie deine aktuelle Situation ist.

Oftmals wird dabei relativ schnell klar, wo der Knackpunkt ist. Weshalb es dir aktuell so geht, wie es dir geht. Wieso du rückfällig geworden bist.

 

Aber auch diese Übung funktioniert nur, wenn du wirklich ehrlich zu dir bist. Und wenn du dir immer mal wieder Zeit nimmst, um dir selber diese Fragen zu stellen und ehrlich zu beantworten, wirst du merken, dass du eigentlich schon relativ früh erkennen kannst, wann du auf einen Rückfall zusteuerst.

 

Und deswegen ist es so wichtig, dass du immer wieder in dich hinein horchst und fragst: Wie geht es mir wirklich – was brauche ich jetzt gerade?

 

In einer der früheren Podcastfolgen habe ich über die Liste mit den 10 Dingen gesprochen. Die Liste mit den 10 Dingen, die dir helfen, wenn es dir schlecht geht. Das kann wild tanzen sein, ein Spaziergang, eine Badewanne, Yoga, einen Freund anrufen. Egal was es ist. Hauptsache es tut dir gut und hilft dir deine Stimmung zu heben.

 

Ich habe selber so eine Liste und in der Vergangenheit immer wieder die Erfahrung gemacht, dass sie mir sehr dabei hilft, schnell zu handeln und etwas zu tun, was mir gut gut.

Besonders, wenn man vielleicht gerade einen Essanfall hatte. Oder sich doch wieder etwas verboten hat, obwohl man es eigentlich essen wollte.

 

Ich habe mich dann oft sehr stark selbst verurteilt. Habe mir innerlich gesagt: „Wie dumm von mir, warum musste ich das machen? Ich weiß es doch besser."

 

Und das führt dazu, dass man sich selber noch schlechter fühlt, sich noch mehr verurteilt, was wiederum dein emotionales Gleichgewicht beeinflusst und dazu führt das noch mehr von den essgestörten Verhaltensweisen zurückkommen.

Der Heilungsprozess der Essstörung verläuft nicht linear, manchmal zwei Schritte zurück, einen nach vorne. Manchmal einen nach rechts und zwei nach links.

 

Wie schafft man es nach einem Rückfall weiterzumachen? Verzeihen. Versuche dir zu verzeihen. Das innerlich abzuhaken, auch wenn es schwerfällt. Es ist jetzt passiert. Und es ist okay. Aber du machst jetzt weiter. Morgen ist ein neuer Tag. Eine neue Chance. Und du kannst dir dafür verzeihen, was passiert ist.

 

Es ändert nichts an den Erfahrungen, die du gemacht hast. Nichts an all dem was du schon geschafft hast.

Versuche verständnisvoll mit dir zu sein, dass solche Fehler passieren. Dass Rückfälle passieren. Aber es ist nicht das Ende der Welt. Und vor allem ist ein Fehltritt kein Grund gleich alles über Bord zu schmeißen und blind zurück in die Essstörung zu laufen.

 

Du darfst Verständnis für deine Situation haben. Dass es dir vielleicht aktuell nicht so gut geht. Dass du traurig bist oder dich einsam fühlst. Überfordert oder gestresst. Es ist okay. Aber es ist wichtig, dass du wahrnehmen kannst, WIE es dir geht. Ohne es zu bewerten. Versuche liebevoller mit dir zu sein. Wie mit einer guten Freundin oder einem Kind. Zu sagen: Ich verstehe, dass es mir nicht gut geht. Deswegen habe ich die Essstörung wieder als Lösungsweg gewählt. Das war ein Fehler. Aber ich verzeihe mir diesen Fehler. Ich vergebe mir und gehe morgen mit neuer, positiver Energie auf meinem Heilungsweg weiter. Morgen ist ein neuer Tag. Ein neuer Anfang.

 

Es ist wichtig, dass du dranbleibst. Dass du weitermachst. Einmal tief durchatmest und wieder losgehst. Du bist auf dem richtigen Weg.

Alles Liebe,

deine Oona

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